# NALAS: Flüchtlingssituation in Südosteuropa

„Mehr Solidarität, bessere Koordination und verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit“

So lauten die zentralen Forderungen der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Balkanländer angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation. Anfang Oktober 2015 fand in Zagreb dahingehend eine Veranstaltung statt, die einerseits die Herausforderungen und Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden diskutierte und andererseits nach kurz- und langfristigen Lösungsansätzen suchte.

Neben VertreterInnen der am meisten betroffenen Gemeinden und Städte nahmen auch der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE), der Österreichische Städtebund sowie die Schweizer und Deutsche Entwicklungszusammenarbeit an der Veranstaltung teil. Zudem waren Gemeinden und Städte eingeladen, die bereits Erfahrungen mit der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen aufweisen konnten. Der Konferenz selbst ging eine Umfrage des südosteuropäischen Städteverbandes NALAS unter den betroffenen Mitgliedern voraus, welche die Erbringung der kommunalen Daseinsvorsorge-Leistungen wie Wasserversorgung, Gesundheitsversorgung, Müllentsorgung etc. als eines der größten Probleme nannte. Auch fehlten funktionierende NGO-Strukturen vor Ort. Erstes Ergebnis des Meetings ist ein gemeinsamer Appell an die nationalen Regierungen, die Europäische Union, die Geberorganisationen und anderen relevanten Akteure konkrete Maßnahmen einzuleiten, um die Herausforderungen der Flüchtlingssituation in Südosteuropa bewältigen zu können.

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