Wirkungsorientierte Verwaltung - Länder beraten sich

Cartoon, Mann schwingt auf Newtons Pendel

[Oktober 2014] "Wirkungsorientierung soll mehr Transparenz ins politische System bringen - Pilotprojekt von sechs Bezirkshauptmannschaften", so titelte die APA am 20. Oktober in Eisenstadt. Im Zuge der Haushaltsreform des Bundes wurde das Prinzip der wirkungsorientierten Verwaltung eingeführt. Dabei werden für jedes Ministerium Ziele definiert, wobei auch für die Bürger erkennbar sein soll, welche Mittel dafür aufgewendet werden und ob die Ziele erreicht wurden.
Das Land Burgenland stimme sich mit den Ländern Kärnten, Salzburg und der Steiermark ab, die Bezirksverwaltungsbehörden sollen auch mit ins Boot geholt werden.
"Im Kern geht es darum, neben den Finanzen, die ja schon transparent sind, in den Haushalten auch die Leistungen und die Ziele, die mit den einzelnen Leistungen verfolgt werden und die Maßnahmen, die man plant, transparent zu machen", fasst Peter Biwald Geschäftsführer des KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung zusammen.

  • Die Beiträge finden sie im Anhang

Mehr Info
An einem vom KDZ und der FH Kärnten mitbetreuten Projekt zur wirkungsorientierten Verwaltungsführung haben sich die Bezirkshauptmannschaften Eisenstadt-Umgebung, Oberpullendorf (beide Burgenland), Innsbruck, Lienz (beide Tirol); Rohrbach (Oberösterreich) und Zell am See (Salzburg) beteiligt. Der erste Evaluierungsbericht über die Umsetzung auf Bundesebene soll am 31. Oktober dem Parlament übermittelt werden.

Anhang: