Die politische Steuerung der Verwaltung. Eine empirische Studie über politisch-administrative Interaktionen auf der Bundesebene

Die politische Steuerung der Verwaltung

Die beiden zentralen Leitfragen der vorliegenden Publikation bzw. der damit verbundenen Untersuchungen lauten: Wie funktioniert die politische Steuerung von Bundesoberbehörden in Deutschland und wie lassen sich die wesentlichen Elemente der vorhandenen Steuerungsbeziehungen erklären? Die Bundesverwaltung stand lange abseits des wissenschaftlichen und öffentlichen Interesses. In der gängigen Vorstellung wird unterstellt, dass Behörden grundsätzlich einer hierarchischen Steuerung unterliegen, in der institutionelle, legislative und ministerielle Vorgaben wirken. Wenig bekannt ist allerdings, ob und wie dies in der Praxis funktioniert. Lassen sich Ämter und Behörden, die teilweise deutlich größer sind als ihre vorgesetzten Ministerien, geballte Expertise und Problemkenntnis besitzen, überhaupt steuern? Welche Instrumente kommen dabei zum Einsatz und welche Interessen werden damit verfolgt? Die Untersuchung zeigt an Beispielen (Bundeskartellamt, Umweltbundesamt), dass sich in der Verwaltungssteuerung unterschiedliche, zwischen Kooperation und Hierarchie oszillierende Interaktionsmuster herausgebildet haben.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Baden-Baden: Nomos 2007; 380 S.
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
A 504 123