Diskriminierungen vermeiden, Beschwerden ernst nehmen

Im August 2006 trat in Deutschland das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft. Damit im Zusammenhang steht eine Reihe einrichtungsspezifischer Management-Herausforderungen. Das neue Gesetz wird relevant im Blick auf Beurteilungsgespräche, Vergütungsfragen, bei sensiblen Vorgängen im Personalwesen, der Behauptung sexueller Belästigung, Verstößen und Verletzungen wichtiger Rechtsgüter. Es kann ebenfalls Anlass sein, über die „Beschwerdekultur“ einer Organisation nachzudenken. D.h. mit der Einführung des AGG ist eine konsequente Verknüpfung von fachlichen, prozessualen, kommunikativen und politischen Zielen ist verbunden – mit dem ethischen Anspruch: Beschäftigte vor Diskriminierung am Arbeitsplatz zu schützen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Sozialwirtschaft 17(2007), 1, S. 6-8
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
3987