Entscheidungsunterstützende Verfahren für politisch-administrative Aufgaben

Entscheidungsvorbereiter und Entscheidungsträger in der öffentlichen Verwaltung sehen sich in einer pluralistischen Gesellschaft mit schwierigen politisch-administrativen Entscheidungslagen konfrontiert. Für diese gibt es meist keine einfachen Lösungen, die mit klassischen (auch juristischen) Bearbeitungsroutinen zu bewältigen wären. Der Forschungsbericht ist – so die Autoren – daher als Orientierungshilfe für die Vorbereitung von politisch-administrativen Entscheidungen gedacht, indem er moderne Verfahren der Entscheidungsunterstützung vorstellt und deren Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt. Damit wird ein Thema wieder aufgegriffen, das in den 1970er Jahren im Kontext einer breiten Planungsdiskussion bereits thematisiert, dann aber an Bedeutung verloren hat und nun im Kontext mit Good Governance neuerliche Bedeutung gewinnen könnte. Dies über die gezielte Nutzung von entscheidungsunterstützenden Verfahren, womit die Transparenz von Entscheidungen verbessert wird und es möglicherweise leichter fällt, eine sinnvolle Balance zwischen sachbezogenen, politischen und sozialen Aspekten der Entscheidung zu finden. Breiten Raum nimmt in der Publikation zunächst die Beschreibung von entschiedungsunterstützenden Verfahren ein. Danach folgen Darstellungen zu theoretischen Grundlagen und Wirkungsmechanismen derartiger Verfahren sowie eine Auseinandersetzung mit Bedingungen für den Einsatz dieser Verfahren.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Speyer: 2005; 119 S.
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
A 504 084