Gender Mainstreaming

Der Begriff Gender Mainstreaming (Englisch etwa „Integration der Geschlechter“) oder Gleichstellungspolitik bezeichnet den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und zehn Jahre später auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking propagiert. Bekannt wurde Gender Mainstreaming insbesondere dadurch, dass der Amsterdamer Vertrag von 1997/1999 das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union erhob.