Karriere und Geschlecht – in Kommunen ein Widerspruch?

Dieser Artikel gibt die Ergebnisse einer Studie wider, die an der Hochschule Neubrandenburg durchgeführt wurde. 15 deutsche Großstädte wurden hinsichtlich des Führungspersonals durchleuchtet. Die Trennung der Geschlechter findet auf einer horizontalen Ebene statt, die Frauen auf eine geringe berufliche Variationsbreite reduziert und auf einer vertikalen, die Frauen oftmals in niedrigen Ebenen einsetzt. Seit dem Vertrag von Amsterdam (1997) besteht erstmals eine offizielle europäische Steuerungsebene zur Geschlechterfrage. Es ist eine Tendenz auszumachen, dass die junge Frauengenration, hochqualifiziert, engagiert und ambitioniert wie nie zuvor auftritt. In Hinblick auf die Personalentwicklung in den kommunalen Organisationen ist ein grundlegendes Konzept zur Chancengleichheit unumgänglich, da sich diese Tendenz im öffentlichen Sektor nicht widerspiegelt.

erschienen in: 
Innovative Verwaltung 35(2013), 4, S. 14-17
Jahr: 
2013
Bestellnummer: 
5992