Klare Rollen sorgen für Akzeptanz

Noll zieht für seinen Beitrag die Kommunikation in den Vordergrund von Veränderungsmanagement. Er sieht Kommunikation als Bedingung für erfolgreiche Veränderung. Innovationsprozesse hängen zum großen Teil an sozio-emotionalen Komponenten, wo Konflikte bereinigt, Interessen durchgesetzt werden oder Konsens hergestellt wird. Seltener sind Spannungen in Sachfragen verortet. Die Führungsspitze gilt als Promoter, das mittlere Management findet sich in einer Sandwich-Position zwischen Ziel und Widerstand der MitarbeiterInnen. Widerstand sollte als Selbstverständlichkeit angesehen werden. Wichtig dabei ist, diffusen Protest zu kanalisieren, um gegenzusteuern. Ein partizipativ-akzeptanzorientierter Zugang verlängert möglicherweise die Vorbereitung, dafür ist die Implementierungsphase umso kürzer.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Sozialwirtschaft 22(2012), 1, S. 32-33
Jahr: 
2012
Bestellnummer: 
5480