Kommunale Friedensarbeit – Begründung, Formen, Beispiele

Kommunale Friedensarbeit

Frieden auf kommunaler Ebene bzw. als Gegenstand des Bemühens um eine kommunale Basis für eine entschieden friedensorientierte nationale und übernationale Politik. Dabei haben viele Städte, die damals eine Form der Institutionalisierung für ihre Friedensaktivitäten gefunden haben – sei es, indem sie sich zur „Friedensstadt“ erklärt haben, sei es, dass sie Einrichtungen für Friedensarbeit geschaffen oder unterstützt haben – diese Arbeit unverdrossen fortgesetzt. Darüber berichtet der Band anhand von 10 Beispielen aus dem deutschsprachigen Raum, von Osnabrück bis Bozen und Luzern. Der 257 Seiten starke Band gibt einen Einblick in die Vielfalt der kommunalen Friedensaktivitäten der letzten Jahrzehnte. Zugleich bietet er den weltweit ersten systematischen Überblick über Motive und Schwerpunkte von Friedensstädten rund um den Globus, von denen zehn unterschiedliche Typen identifiziert werden konnten. Anhand seiner vielfältigen Aufsätze trägt der Band zudem zur Theorie städtischer Friedensarbeit, ihrer besonderen Vorteile und Möglichkeiten, bei und räumt mit dem hartnäckigen Vorurteil auf, Kriege habe es überall und immer gegeben. Ein ausführlicher Anhang informiert über die „Mayors for Peace“.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Linz: Magistrat der Landeshauptstadt Linz 2009; 257 S.
Jahr: 
2009
Bestellnummer: 
A 504 133