Koproduktion als Neuansatz für bürgerschaftliches Engagement

Die finanzielle Krise in den öffentlichen Haushalten führt auch dazu, dass bürgerschaftliches Engagement als ein Element zur Entlastung der Budgets gesehen wird. Der Ansatz der Koproduktion geht darüber hinaus. Nicht nur das Einbeziehen der BürgerInnen in Planungs- und Entscheidungsprozesse, sondern das Engagement der Bevölkerung bei Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und öffentlicher Dienstleistungen ist notwendig, um ein neues, wirkungsvolles zu entwickeln. Der Autor beschreibt einige Beispiele aus der Praxis in Deutschland, Großbritannien und den USA. Als zentrale Erkenntnis führt er an, dass BürgerInnen nicht als Endpunkt einer Wertschöpfungskette, sondern als deren Ausgangspunkt gesehen werden müssen (= Abkehr vom Konsumdenken, hin zum Koproduktionsdenken).

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Innovative Verwaltung 32(2010), 9, S. 29-31
Jahr: 
2010
Bestellnummer: 
4808