Presseaussendungen 2012

Rückfragen: Mag. Michaela Bareis MA
KDZ Zentrum für Verwaltungsforschung
+43 1 892 34 92-17
bareis@kdz.or.at
www.kdz.or.at

  • Österreichs Gemeindefinanzen: Kein Grund zur Euphorie

Die österreichischen Gemeindefinanzen liegen auf einem etwas besseren Niveau als 2009/2010.  In realen Werten sind die Mittel, die für Investitionen und Schuldentilgungen zur Verfügung stehen, nachhaltig gesunken. Die mittelfristige Finanzprognose zeigt, dass eine Stabilisierung auf geringem Niveau möglich ist.
[Wien, 13. Dezember 2012]

Das sind die wichtigsten Ergebnisse des Berichts „Österreichische Gemeindefinanzen 2011“, der im Auftrag des Österreichischen Städtebundes und der UniCredit Bank Austria AG durch das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung berechnet und heute, Donnerstag, in einem Mediengespräch präsentiert wurde. Grundlage sind die neuesten Konjunkturdaten. Ein Schwerpunkt in der Finanzentwicklung widmet sich dem Thema Kinderbetreuung.

Die Ergebnisse im Überblick
Positives Maastricht-Ergebnis, steigende freie Finanzspitze, sinkende Schulden, Halbierung der Abgangsgemeinden, auf den ersten Blick scheint es bergauf zu gehen. Die österreichischen Gemeindefinanzen liegen derzeit zwar auf einem etwas besseren Niveau als 2010, inflationsbereinigt bietet sich jedoch ein anderes Bild: Der Überschuss der laufenden Gebarung (Saldo 1) ist 2011 wieder auf 1,5 Mrd. Euro gestiegen. Nach einem Tief von 0,9 Mrd. Euro im Jahr 2009 wurde somit der Vor-Krisen-Wert aus 2007 in Höhe von 1,6 Mrd. Euro wieder fast erreicht. Jedoch nur in absoluten Zahlen: inflationsbereinigt liegt der Saldo 1 2011 um ein Achtel unter dem Wert von 2007, im Zehn-Jahres-Vergleich sogar um ein Fünftel unter dem Wert von 2002. D.h. die Mittel die für Investitionen und Schuldentilgungen zur Verfügung stehen, sind in realen Werten nachhaltig gesunken.

mehr...12_12_13_PA_Gemeindefinanzen 2011_04_final.pdf

  • BürgerInnen beteiligen
    in der Offenen Stadt

    Ein Buch, eine Veranstaltung und viel Diskussionsbedarf

    Auch wenn Politik und Verwaltung mitunter skeptisch sind: Ein Fünftel der BürgerInnen will sich aktiv in Beteiligungsprozesse einbringen. 86 Prozent der BürgerInnen meinen, dass durch BürgerInnenbeteiligung die Akzeptanz von schwerwiegenden kommunalpolitischen Entscheidungen steigt. Soziale Medien ändern dabei Beteiligungsmöglichkeiten, indem sie neue Interaktionskanäle öffnen und innovative Services ermöglichen. Die Notwendigkeit zur Öffnung von Politik und Verwaltung und zur Einbeziehung der BürgerInnen in Entscheidungsprozesse wird von immer mehr Städten erkannt. Sie stehen dabei allerdings vor der zentralen Frage: Wie beginnen? Die aktuellen Diskussionen um direkte Demokratie, Volksbefragungen und Volksabstimmungen zeigen einerseits die Brisanz des Themas und andererseits, dass BürgerInnenbeteiligung MEHR ist als das bloße „nachträgliche Abstimmen lassen“.

    Diskutiert wird über die beiden Themenbereiche:

* BürgerInnenbeteiligung
* Soziale Medien in Politik und Verwaltung

Wir laden alle MedienvertreterInnen herzlich zu Pressegespräch & Buchpräsentation ein!

  • Wann: 10. Dezember 2012, 18:30 Uhr
  • Wo: Cafe Stein, „Extrazimmer“, Währinger Straße 6-8, 1090 Wien
  • Ihre Gesprächspartner:

* Mag. Thomas Prorok, Geschäftsführung KDZ
* Mag. Bernhard Krabina, wissenschaftlicher Mitarbeiter KDZ, Social Media-Experte

  • Hintergrundgespräch

Europäische Steuerungsarchitektur - Auswirkungen auf die Gemeinden

[Wien, 30. Oktober 2012]
 
  • Wann : 30. Oktober 2012, 9.00 Uhr
  • Wo : ***Ortsänderung***, Cafe Bellaria, Bellariastraße 6, 1010 Wien
  • Gesprächspartner: Bruno Rossmann, Budgetexperte AK-Wien und Mag. Peter Biwald, GF des KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung

 

  • Hintergrundgespräch

Abgabenautonomie: Finanzpolitische Freiheit für Gemeinden

[Wien, 23. August 2012]

Bei der Diskussion über eine Reform der österreichischen Finanzverfassung kann man an einer Neugestaltung des kommunalen Abgabensystems nicht vorbei. Dabei geht es vor allem darum, in welchem Ausmaß die Gemeinden eigene finanzpolitische Gestaltungsfreiheit für ihre Einnahmen erhalten sollen.

Die aktuelle Studie von WIFO und KDZ stellt die Grundlagen der ökonomischen und politökonomischen Diskussion über das Pro und Contra einer Stärkung der Abgabenautonomie der Gemeinden vor. Längerfristige Trends in Österreich und in ausgewählten europäischen Ländern werden diskutiert.

Abgabenautonomie-Pressegespraech_23082012_02.pdf

  • Gemeindefinanzen haben sich leicht erholt

Die Kraftanstrengung der österreichischen Kommunen hat sich gelohnt, die Einschätzungen bleiben jedoch unter den Werten vor der Finanz- und Wirtschaftskrise: Städtebund und KDZ legen die Finanzprognose für Städte und Gemeinden bis 2016 vor.

[Wien, 18. April 2012]

Die Ertragsanteile steigen wieder, für Städte und Gemeinden sind höhere Einnahmen zu erwarten. Das ist die gute Nachricht. Die weniger gute: Die Einbußen der vergangenen Jahre seit der Finanz- und Wirtschaftskrise sind nicht aufgeholt. Und um die Finanzen langfristig abzusichern, müssen Strukturreformen her. Dies geht aus einer aktuellen Finanzprognose für Städte und Gemeinden hervor, die das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung im Auftrag des Österreichischen Städtebundes erstellt hat und heute, Mittwoch, in einem Mediengespräch in Wien präsentiert hat.

2012_04_18_PA_03.pdf

 

  • Einladung zum Mediengespräch:
    Aktuelle Finanzprognose für Städte und Gemeinden

Wie wird sich die Wirtschaft für Österreichs Städte und Gemeinden entwickeln? Welche Auswirkungen haben das Konsolidierungspaket und geplante Neuerungen im Stabilitätspakt zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Das KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung hat sich im Auftrag des Österreichischen Städtebundes die neuesten Konjunkturdaten angesehen und eine aktuelle Finanzprognose für Städte und Gemeinden erstellt. Die Ergebnisse werden in einem Hintergrundgespräch erläutert.
Wann: Mittwoch, 18.04.2012, 10.00 Uhr
Wo: Österreichischer Städtebund,
1082 Rathaus, Stiege 5 Hochparterre (Eingang Lichtenfelsgasse)
Ihre Gesprächspartner:
Dr. Thomas Weninger, MLS, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes
Mag. Peter Biwald, Geschäftsführer des KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung

2012_04_11_Einladung_PK_Finanzprognose.pdf

 

  • Weiterbildung für PolitikerInnen in der TwinRegion Wien-Bratislava

FH-Campus Wien hat mit den Partnern KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung , VŠEMvs Bratislava und Hill-AMC Management GmbH einen grenzüberschreitenden Lehrgang entwickelt, der Wissen und Fähigkeiten des „Guten Regierens“ in der TwinRegion vermittelt.

[Wien, am April 2012]

Informationsveranstaltung

24. April 2012, 17.00 Uhr,
Kassensaal, Amtsgebäude des Bundeskanzleramts
Hohenstaufengasse 3, 1010 Wien

2012_04_02_PA_Pumako_03.pdf

public management platform folder.pdf

  • Deutschland-Österreich 150:152

Tore fallen keine, jedoch können im ersten Quartal 2012 mehr als 300 innovative Projekte für die Modernisierung der Verwaltung auf www.verwaltungskooperation.eu verbucht werden. Nach drei Jahren Laufzeit hat sich die KDZ Online-Plattform in Kooperation mit der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement gut etabliert.

[Wien, am 23. März 2012]

2012_03_20_PA_Verwaltungskooperation_00.pdf

 

  • Hohes Potenzial für städtische Wissenskooperationen in der Region Wien Bratislava

Eine aktuelle Studie des KDZ Zentrum für Verwaltungsforschung zeigt, dass es für die Städte und Gemeinden in der Region der beiden EU-Metropolen vielfältige Kooperationsmöglichkeiten zur Stärkung des Wissens gibt. Damit können zusätzliche Impulse für kommunale Entwicklungen gesetzt werden.

[Wien, am 15. Februar 2012]

2012_02_15_PA_TwinRegion_01.pdf

  • Stabilität im Bundesstaat: Schuldenbremse braucht intelligentes Konsolidieren

Die ExpertInnen sind sich einig, dass eine effektive österreichische Stabilitätspolitik nur mittels einer verbindlichen Koordination und eines adaptierten Finanzausgleichs sowie einer intelligenten Konsolidierungspolitikfunktionieren kann.

 [Wien, am 26. Jänner 2012]

PA_Schuldenbremse_05.pdf

 

  • Einladung: Pressegespräch: 26. Jänner 2012
    Stabilität im Bundesstaat

Schuldenbremse braucht intelligentes Konsolidieren

Die ExpertInnen sind sich einig, dass eine sinnvolle österreichische Stabilitätspolitik nur mittels einer verbindlichen Schuldengrenze und eines adaptierten Finanzausgleichs funktionieren kann.

Diskutiert wird über die beiden Themenbereiche:

  • Stabilitätspolitik und Finanzausgleich
  • Verschuldungsgrenze aus zentralstaatlicher und föderaler Sicht

Wir laden alle MedienvertreterInnen herzlich zu diesem Pressegespräch ein!

Wann: 26. Jänner 2012, 10:00 Uhr

Wo: Cafe Griensteidl, Karl Kraus Saal, Michaelerplatz 2, 1010 Wien

Ihre GesprächspartnerInnen:

  • Dr. Helfried Bauer, Lehrbeauftragter FH Wien, Universität Innsbruck, KDZ Konsulent
  • Mag. Peter Biwald, Geschäftsführer des KDZ Zentrum für Verwaltungsforschung
  • Univ.- Doz. Dr. Peter Bußjäger, Direktor des Instituts für Föderalismus (IFÖ)
  • apl. Prof. Dr. Hans Pitlik, wissenschaftlicher Referent für öffentliche Finanzen, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)
  • Dr. Margit Schratzenstaller, wissenschaftliche Referentin für öffentliche Finanzen, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Verständnis, dass nur Personen mit gültigem Presseausweis zugelassen sind.