Ungleichverteilung in Österreich aus der Genderperspektive

Die beiden Autorinnen gehen davon aus, dass es bei jeder Verteilungsfrage einen wesentlichen Genderaspekt gibt. Die Dimensionen der Ungleichheit stehen in Wechselwirkung zueinander und können nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. Das Verteilungsdreieck Geld-Macht-Zeit erscheint als zentraler Punkt in diesem Artikel. In klaren Worten konzentriert sich der Bericht auf die Themen: Verteilung von unbezahlter Betreuungs- und Versorgungsarbeit, den Arbeitsmarkt als zentrale Verteilungsinstanz von Einkommen und die Aus- und Weiterbildung als Determinante für berufliche Aufstiegschancen. Nicht zuletzt wird ein Ausblick geboten und politische Optionen angeführt, die geschlechtsspezifische Ungleichverteilung mindern können.

erschienen in: 
WISO 31(2008), 3, S. 173-189
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
4387