Vorsorge durch praxisbezogene Verwaltungsethik

Der Autor identifiziert jene Verwaltungsbereiche, die er als besonders risikogefährdet einschätzt und geht den Triebfedern korrupten Verhaltens nach, aber auch den negativen Folgen und Konsequenzen für Wirtschaft, Demokratie und Rechtsstaat. Vor diesem Hintergrund werden die derzeitigen Formen der Korruptionsbekämpfung in Deutschland erörtert, wobei die überwiegend „ex post“ und repressiv ausgerichteten Strategien als nicht ausreichend wirksam qualifiziert werden. Vielmehr wird für eine verbesserte Aus- und Fortbildung plädiert, in der moralische Sensibilität verwaltungsintern verstärkt gefördert werden sollte. Der höchste Stellenwert wird der Transparenz von Verwaltungshandeln eingeräumt, die in Anlehnung an die OECD als Schlüsselfaktor bei der Korruptionsvorsorge gesehen wird.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Innovative Verwaltung 30(2008, )6, S. 24-25
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
4327