„Konstitutioneller Moment“ und Verfassungsreform

Sowohl in der rechts- und der politikwissenschaftlichen als auch verwaltungspraktischen Fachdiskussion herrscht überwiegend die Meinung vor, dass die österreichische Bundesverfassung einer grundlegenden Erneuerung bedarf. In Hinblick darauf wurde 2003 der so genannte Österreich Konvent ins Leben gerufen. Nach Abschluss seiner Arbeit werden die erarbeiteten Reformvorschläge allgemein sehr unterschiedlich bewertet und es ist derzeit noch nicht absehbar, zu welchen konkreten Veränderungen der Bundesverfassung diese führen werden. Vor diesem Hintergrund gehen die beiden Autoren daher der Frage nach, unter welchen Bedingungen bedeutende Verfassungsreformen erfolgreich sein können. Zur Beantwortung der Frage wenden die Autoren die Theorie des „konstitutionellen Moments“ (Ackerman) auf österreichische Bedingungen an.

erschienen in: 
Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft 34(2005)4, S. 337-350
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
3701