„Weiche“ Ausgleichsstrategien für strukturschwache Regionen

Die neue EU-Programmplanung mit der verstärkten Ausrichtung auf das übergeordnete Ziel der höheren Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft bringt neben inhaltlichen auch organisatorische und räumliche Schwerpunktverlagerungen für die Regionalförderung mit sich. Während die Förderkulissen innerhalb der Bundesländer entfallen und es keine räumlichen Einschränkungen bzw. Abgrenzungen mehr gibt, wird der forcierte Ausbau und die Vertiefung von „Regional-Governance“-Strukturen zum Aufbau und zur Stärkung von kooperativen Organisationsstrukturen gefordert. Im Operationalen Programm NÖ 2007-2013 werden mehr als 2/3 der Mittel der „Erhöhung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und wissensbasierte Wirtschaft“ zugeordnet.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Raum 2007, 68, S. 33-35
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
4170