Auf dem Weg zur sozialen Stadt: Abbau benachteiligender Wohnbedingungen als Instrument der Armutsbekämpfung

Auf dem Weg zur sozialen Stadt

Im Gegensatz zur Mehrheit der stadtsoziologischen Forschungsliteratur legt gegenständliche Publikation einer Dissertation den Fokus auf mittlere Großstädte. Anhand der Stadt Karlsruhe, welche rund 280.000 EW umfasst, überprüft der Autor inwieweit Theorien zu sozialer Ungleichheit und räumlicher Segregation für die kommunale Praxis von Sozialverwaltungen relevant sind und in diesem Zusammenhang die Methoden der empirischen Sozialforschung angewendet werden können. Aufbauend auf einer Beschreibung der theoretischen Grundlagen zu „benachteiligenden Wohnbedingungen“ anhand des aktuellen Standes der deutschen Segregationsforschung sowie einer Analyse der Zusammenhänge und Ursachen erfolgt eine empirische Untersuchung anhand von Befragungen in ausgewählten Karlsruher Wohngebieten. Theoriediskussion und Empirische Analyse münden in einem „Prozessmodell der nachhaltigen Stadt(teil)entwicklung“, welches einen Weg der theoretischen und praktischen Anwendung soziologischen Wissens auf kommunaler Ebene aufzeigt. Interessant erscheint das Buch für Fach- und Führungskräfte in Kommunalverwaltungen sowie bundes-, landes- und kommunalpolitischen Institutionen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wiesbaden: Gabler 2007, 275 S.
ISBN: 
978-3-8350-6072-2
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
A 613 166