Benchmarking in der öffentlichen Verwaltung

Ein wichtiger Standortfaktor, um im globalen Wettbewerb um Investoren bestehen zu können, ist eine funktionsfähige und gleichzeitig kostengünstige öffentliche Verwaltung. Ausgehend vom Nutzen wie auch den Grenzen von Benchmarking wird in dem vorliegenden Artikel seine Einsetzbarkeit in der öffentlichen Verwaltung herausgearbeitet. Die Basis dafür bilden die Kosten, die Prozesskette des Verwaltungshandels sowie die Outputleistungen für die verschiedenen Prozessabschnitte. Für Benchmarkings in der öffentlichen Verwaltung bedeutet dies, den Fokus nicht auf den Besten, sondern auf die Prozessergebnisse der Vergleichspartner zu legen. Benchmarking hilft jedoch weder dabei, strategische Fragestellungen für die öffentliche Verwaltung zu beantworten, noch eine änderungsunwillige Organisation umzugestalten.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Controller Magazin 29(2004), 6, S. 553-557
Jahr: 
2004
Bestellnummer: 
3424