Aufbruch in die digitale Zukunft! - Wegducken hilft nicht, es braucht die aktive Annahme der Herausforderung!

Digitalisierung ist derzeit das neue Bio. Vermutlich gibt es keine Stadt oder Gemeinde in Österreich, die sich nicht schon gefragt hat, was Digitalisierung für sie bedeutet und wie sie diese digitale Transformation (von der alle sprechen) schaffen kann. Denn: die Digitalisierung kommt nicht erst, sie ist schon da und sie wird uns alle in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nicht mehr loslassen. Sie durchdringt alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Vieles wird anders werden. Es wird Gewinner und Verlierer geben.

Wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen und uns nicht allein von der Technik treiben lassen, müssen jetzt die Weichen gestellt werden, um den Veränderungsprozess aktiv zu gestalten.

Am Beginn der digitalen Reise gilt es einige ganz zentrale Fragen zu klären:

Ein digitales Selbstbild erstellen

Zum Einstieg sollte geklärt werden, worauf bereits aufgebaut werden kann (Erfahrungen, Lösungen, Planungen, Einstellungen und Haltungen offen legen, Begriffe und Vorstellungen abstimmen, klären, welche lokalen Partner und ggf. Kooperationsmöglichkeiten sich anbieten, …).

Chancen ausloten

Sich klar werden, wo die Digitalisierung Chancen eröffnet und wo Mehrwerte für die Stadt, die Bevölkerung und die Verwaltung liegen. Wie wollen wir die Digitalisierung aktiv nutzen und gestalten? In diesem Entwicklungsschritt ist es sinnvoll, bereits vorhandene Möglichkeiten und Lösungen vor den Vorhang zu holen, um die Machbarkeit zu belegen. Es ergeben sich Anhaltspunkte für Muster und Lösungen für das eigene Projekt. Es gilt ganz generell den Nutzen in den Vordergrund zu rücken und die Chancen der Digitalisierung herauszuarbeiten. Die von den Veränderungen betroffenen Menschen wollen für die gemeinsame Reise gewonnen werden.

Digitale Strategie entwickeln

Zuletzt gilt es den Weg in die Zukunft durch eine gemeinsame digitale Strategie abzusichern. Dazu müssen die inhaltlichen Schwerpunkte ebenso wie der Weg (Transformationsprozess) vorausgedacht und festgeschrieben werden. Konkret bedeutet das, die digitalen Entwicklungsbereiche der eigenen Kommune zu benennen, die am meisten Sinn machen und wo Digitalisierung viel Nutzen stiften kann (dies kann z. B. mittels Prozessanalysen herausgearbeitet werden). Eine digitale Strategie muss nicht bis ins kleinste Detail ausformuliert sein. Sie muss nur so konkret sein, dass sie eine klare Orientierung gibt (Stärkung der digital-first- Mentalität) und gleichzeitig so offen gestaltet sein, dass sie laufend – entsprechend der praktischen Entwicklung und der Veränderungen im Umfeld der Kommune – angepasst werden kann.

Wir begleiten Kommunen auf diesem Weg

Als Einstieg bieten wir beispielsweise ein „DigiLab“, einen ein- bis zweitägigen Workshop an, bei dem die oben beschriebenen ersten Schritte hin zur digitalen Strategie getan werden: Schaffung von Klarheit (Was, Warum und Wie?) und Beschreibung wesentlicher Eckpunkte einer Digitalstrategie. Ein solcher partizipativ ausgestalteter Auftakt kann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  auf die anstehenden Veränderungen einstellen (Mindset, neue Servicelogik) und insbesondere Führungskräften ihre wichtige Rolle (Vorbild) im Transformationsprozess vor Augen führen.

Letztlich sollte nicht die digitale Technik den Veränderungsprozess treiben, sondern die Menschen selbst, zu deren Nutzen sie eingesetzt wird.

Das "DigiLab" des KDZ ist Ihr erster Schritt in die digitale Zukunft. Ihr Kontakt ist Klaus Wirth.