Der öffentliche Personennah- und Regionalverkehr in Österreich

Der ÖPNV in Österreich soll aufgrund sinkender Nachfrage und intransparenter Finanzierungsströme reformiert werden. Die ÖBB-Personenverkehr AG steht dem Konzept einer stärkeren Verlagerung der Verantwortung der Länder prinzipiell positiv gegenüber, betont jedoch, dass sich auch der Bund nicht aus der Finanzierung und Gestaltung des überregionalen Angebotes zurückziehen darf. Als Vorbild soll das Schweizer Knotenkonzept dienen, das auf einem integrierten Taktfahrplan zwischen zentralen Orten sowie abgestimmten Ankünften und Abfahrten in den Knotenbahnhöfen basiert. Die Schiene stellt dabei das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs dar und wird innerhalb der Regionen durch Busnetze ergänzt. Kommunen haben in diesem Zusammenhang die größten Gestaltungsmöglichkeiten.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
ÖGZ 71(2005), 8, S. 18-22
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
3627