Der demografische Wandel: Überalterung und Schrumpfung. Entwicklungen und Perspektiven für Österreichs Gemeinden

Der demografische Wandel bedingt eine nachhaltige Veränderung der Bevölkerungsstruktur: der Anteil älterer Menschen steigt, während jener der jüngeren sinkt. In den Gemeinden werden die Auswirkungen der sinkenden Geburtenzahlen und alternden Bevölkerung unmittelbar sichtbar, wobei sich zwei gegenläufige Entwicklungen zeigen: Wachstum in Ballungsräumen und entlang von Verkehrsadern bei gleichzeitiger Ausdünnung von strukturell-wirtschaftlich benachteiligten Regionen. Der Beitrag gibt einen Überblick über Bevölkerungsveränderungen bis 2050 in Österreich anhand der Entwicklung von Geburten, Altersstruktur und Haushalten. Abschließend werden grob und beispielhaft mögliche Perspektiven für Kommunen aufgezeigt.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wirtschaftspolitische Blätter 52(2007)4, S. 657-668
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
4155