Der elektronische Akt: KDZ veröffentlicht Studie

Rainer Sturm / pixelio.de

Die Bundesverwaltung und die großen Städte stellen die Vorreiter bezüglich elektronischer Aktenverwaltung in Österreich dar. Mittlerweile blicken sie auf eine zehnjährige Erfahrung zurück. Ein guter Zeitpunkt für Österreichs Kommunalverwaltungen, um das Thema nun erstmals (oder erneut) aufzugreifen. Es gibt aktuell eine Vielzahl von Systemen die auf dem Markt erhältlich sind und bereits 30 Prozent der befragten Kommunalverwaltungen (über 5.000 EinwohnerInnen) können auf eigene Erfahrungen zurückblicken.

Die KDZ-Studie "ELAK in Österreichs Städten und Gemeinden - Status Quo und Erfolgsfaktoren" bietet erstmals in Österreich eine umfassende Darstellung. In die Studie finden sowohl theoretischen Grundlagen von bisher gemachten Erfahrungen Eingang als auch daraus ableitbaren Erfolgsfaktoren, von Praxisbeispielen und den verfügbaren Produkten.

Insgesamt stehen Österreichs Kommunalverwaltungen 14 Produkte/Hersteller zur Verfügung. Der Markt ist allerdings sehr intransparent, da lediglich 50 Prozent der Produkte den Gemeinden bekannt sind. Vor allem bei kleineren Gemeinden (unter 20.000 Einwohnern) besteht eine Abhängigkeit von den bisherigen/bekannten Softwareanbietern.

Positives Resumée

Die bisher mit der Einführung von ELAK gemachten Erfahrungen sind sehr positiv: die Erwartungen wurden erreicht und die Einführung kann weiterempfohlen werden.

Die Erfolgsfaktoren für die Einführung von ELAK-Systemen sind:

  • Ganzheitliche Betrachtungsweise
  • IT-Auswahl
  • Stakeholder-Orientierung
  • Innovationsbereitschaft
  • Gemeinsames Projektverständnis
  • Changemanagement
  • Führungsverhalten
  • Der Einfluss der Politik

Die Studie ist für Mitglieder des KDZ auf der KDZ-Mitgliederplattform verfügbar:

Als Überblick können Sie hier zwei weitere Dokumente herunterladen: