Die Eignung von New Public Management zur Steuerung öffentlicher Kulturbetriebe

Buchumschlag

Zahlreiche öffentliche Unternehmen sind seit jeher auf Subventionen angewiesen. Angesichts der wachsenden Verschuldung, u.a. bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, geraten sie zunehmend in den Sog eines Verteilungskampfes um begrenzte Ressourcen. Begriffe wie Effizienzsteigerung und Optimierung gewinnen auch im Kultursektor an Bedeutung. Robert Knappe untersucht die Möglichkeiten und Grenzen von drei betriebswirtschaftlichen Instrumenten des New Public Managements in Kulturbetrieben: einerseits das externe Rechnungswesen – insbesondere die Einführung der Doppik – und andererseits das und internes Rechnungswesen – die Kosten- und Leistungsrechnung sowie das Controlling – und als dritten Bereich das Personalmanagement. Dazu legt er umfangreiche empirische Ergebnisse aus zwanzig Experteninterviews mit kaufmännisch Verantwortlichen deutscher Theater und Orchester dar. Wesentliches Ergebnis ist, dass sich die Reforminstrumente zwar für die Steuerung von Kulturbetrieben eignen, jedoch bislang nur begrenzte Effizienzvorteile hervorrufen. Die Erkenntnisse über die Funktionsweise und das Management von Kulturbetrieben besitzen auch eine praktische Relevanz.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wiesbaden: Gabler 2010, 269 S.
ISBN: 
978-3-8349-2529-9
Jahr: 
2010
Bestellnummer: 
A-301-255