Die Gesundheitsreform 2012

Der Artikel beschreibt die Entstehung und die erwartete Wirkung der „Gesundheitsreform 2012“. Dabei wird zunächst die Ausgangssituation festgehalten, indem Finanz- und Leistungsdaten des österreichischen Gesundheitssystems mit den Systemen anderer OECD-Staaten verglichen werden. Davon ausgehend wird darauf hingewiesen, dass das Gesundheitswesen in Österreich durch die praktizierte Trennung von Aufgaben-, Ausgaben- und Finanzierungsverantwortung zu mangelnder Zielorientierung (Anreiz- und Steuerungsdefizite) und damit zu Ineffizienzen neigt. Ferner wird skizziert, welche Chancen sich durch die Gesundheitsreform ergeben, neben der Reduktion des Ausgabenwachstums im Gesundheitswesen auf das durchschnittliche Wachstum des BIP, die erwähnten Ineffizienzen zu beseitigen und welche Risiken dabei zu beachten sind.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
ÖHW 54(2013), 1-3, S. 25-35
Jahr: 
2013
Bestellnummer: 
5993