Die kollektiven Neurosen im Management

Die kollektiven Neurosen im Management

Was motiviert Menschen zur Arbeit? Wer seine Arbeit grundsätzlich sinnvoll findet, ist motiviert, selbst wenn die eine oder andere Aufgabe nicht nach seinem Geschmack ist. Doch längst nicht alle Menschen sehen Sinn in ihrer Arbeit. Viktor Frankl (1905-1997) entwickelte, ausgehend von der Psychoanalyse Sigmund Freuds und der Individualpsychologie Alfred Adlers, einen eigenständigen Entwurf von den Dimensionen des Lebens, bei dem der Sinnorientierung menschlichen Daseins ein zentraler Stellenwert zukommt. In seinem Buch beleuchtet Helmut Graf die Bedeutung von Viktor Frankls sinnzentriertem Motivationskonzept für Führungskräfte. Der Autor zeigt auf, woran sich kollektive Neurosen und individuelle Stressdynamiken erkennen lassen und wie ein sinnorientierter Managementansatz erfolgreich eingeführt werden kann. Ziel ist eine so genannte Rehumanisierung der Arbeitswelt. UnternehmerInnen sollten im eigenen Interesse für ihre MitarbeiterInnen und auch für sich selbst Arbeitsbedingungen schaffen, die Sinnfindung ermöglichen. Denn sinnorientierte Arbeit erhöht die Leistungsbereitschaft, bindet die MitarbeiterInnen und trägt somit wesentlich zur psychosozialen Gesundheit in der Wirtschaft bei.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wien: Linde 2007; 286 S.
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
A 733 248