Dimensionen der Ausgaben für das österreichische Gesundheitswesen 2003

Die wachsenden Probleme der Finanzierung des österreichischen Gesundheitswesens erzeugen einen deutlichen Reformdruck. Eine der Grundvoraussetzungen für die Reformen ist die Transparenz der Finanzierungsverflechtungen. Der Beitrag geht der Höhe der Gesundheitsausgaben im Rahmen ihrer statistischen Erfassung nach. Die Autorin kommt in ihren Untersuchungen zu dem Schluss, dass die Erfassung der Gesundheitsausgaben nach dem OECD/VGR Verbrauchskonzept (ESVG 95) kein geeignetes Maß zur tatsächlichen Ausgabenerfassung darstellt. Aussagen, wer das österreichische Gesundheitssystem finanziert, könnten nur auf Basis der Gesamtausgabenströme nach dem Ausgabenprinzip erfolgen. Als ein weiteres Ergebnis der Untersuchung wird festgehalten, dass wohlhabende Bevölkerungsschichten absolut mehr, jedoch proportional weniger als niedrige finanzieren.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wirtschaftspolitische Blätter 50(2005)4, S. 475-482
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
3685