Erfassung und Bewertung des Vermögens einer Gemeinde

Der Autor erläutert zentrale Fragen der Vermögensrechnung von Gemeinden. Ausgangspunkt ist das in den meisten Gemeindeordnungen verankerte Ziel der Substanzerhaltung des Gemeindevermögens. Hierfür ist die Erstellung einer Eröffnungsbilanz, worin das Sachanlagevermögen vollständig erfasst und bewertet wird, eine wichtige Voraussetzung. Die Bewertung erfolgt nach den historischen Anschaffungskosten; Erhaltungsaufwendungen sind nicht in die Bewertung aufzunehmen, dagegen jedoch Instandsetzungen und andere Maßnahmen zur Substanzvermehrung und zur erheblichen Verlängerung der Nutzungsdauer. Der Autor gibt Hinweise zur Bewertung einzelner Vermögensgruppen (unbebaute Grundstücke etc.) und erläutert die Frage der Bilanzierung von Rückstellungen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
RfG 5(2007), 3, S. 111-115
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
4117