EU-Regionalpolitik im Spagat zwischen Wachstums- und Ausgleichszielen

Die EU-Regionalpolitik gehört mit 347,4 Mrd. Euro für den Zeitraum 2007-2013 zu den ausgabeintensivsten Politikbereichen auf Gemeinschaftsebene. Der Autor stellt in diesem Zusammenhang die Frage nach der Wirksamkeit der eingesetzten EU-Fondsmittel und plädiert für eine Neuausrichtung der Mittelverteilung weg vom ausschließlichen Regionalausgleich (Konvergenz), hin zu einer verstärkten Förderung von regionalen Wachstumspolen (Clusterräume) innerhalb der EU-Wirtschaft. Dabei sei allerdings die richtige Balance zwischen ausgleichs- und wachstumsfördernden Zielen in der EU-Regionalpolitik ebenso entscheidend, wie das Zusammenspiel mit den nationalen, regionalen Förderungspolitiken der einzelnen EU-Mitgliedstaaten.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wirtschaft und Gesellschaft 34(2008), 4, S. 509-533
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
4430