Evaluierung von öffentlichen IT-Investitionen

Evaluierung von öffentlichen IT-Investitionen

Unternehmen, Non Profit Organisationen und öffentliche Verwaltungen haben in den letzten Jahrzehnten ihre Investitionen in die Informationstechnologie vervielfacht. Mittlerweile bindet die Aufrechterhaltung der aufgebauten IT-Landschaften beträchtliche Budgetmittel. Der erhoffte Nutzen bleibt in vielen Fällen im Dunkeln bzw. lässt sich nur erahnen. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn die Informationstechnologie primär als Kostenverursacher wahrgenommen wird. Vielfach versuchen die IT-Verantwortlichen diese schiefe Optik mit qualitativen Argumenten wie „integrierte Information“, „schnellere Verfügbarkeit“, „höhere Automatisierung“, „effizientere Prozesse“, „größere Flexibilität“, „stärkere Integration“, „einheitliche Architektur“, „erhöhte Transparenz“ und „weniger Medienbrüche“ zu korrigieren. Diese Art der Argumentation führt allerdings nicht zu mehr Transparenz in der Nutzengenerierung. Aus diesem Grunde wurde vom Bundesministerium für Finanzen, in Kooperation mit der Universität Innsbruck, das Projekt „Public IT Assessment Framework“ (PITAF) ins Leben gerufen. Die vorliegende Publikation beschreibt das PITAF-Verfahren, dessen wissenschaftliche Grundlagen und die praktische Anwendung.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wien, Graz: NWV; 222 S.
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
A 408 149