Interkommunale Kooperation in der Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik

Ziel der vorliegenden Untersuchung waren die Beschreibung und Analyse der ausgewählten Handlungsfelder und der dort vorzufindenden Formen der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Potenziale bestehender ökonomischer, fiskalischer und rechtlicher Rahmenbedingungen hinsichtlich ihrer fördernden und restriktiven Bedingungen für interkommunale Kooperationen werden bewertet, um so die Erfolgsfaktoren, aber auch die Hemmnisse zu identifizieren. Im Mittelpunkt der Analyse stehen Fragestellungen nach den Potenzialen und neuen Handlungserfordernissen, nach den Handlungsfeldern interkommunaler Kooperation, nach Leitbildern, Zielen und Umsetzungsstrategien, nach Formen der Kooperationen und des Lastenausgleichs sowie nach Legitimation und Partizipation. Untersucht werden die Fallstudien „Netzstadt Bitterfeld-Wolfen“, „Interkommunale Zusammenarbeit im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach“, ein regionales Entwicklungskonzept sowie das Gewerbeflächenpool Neckar-Alb. Handlungsempfehlungen finden sich zu den Grundlagen der interkommunalen Zusammenarbeit, den Prozess und die Akteure, die Finanzierung, die Umfeldbedingungen sowie für die Unterstützung durch Bund und Länder.

erschienen in: 
Berlin: DIFU 2005; 174 S.
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
A 204 210