Interkulturelle Gärten. Neue Sozialräume in der Stadt

Das Projekt „Interkulturelle Gärten“ ist ein Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Interkulturelle Gärten sind öffentliche Flächen, in denen MigrantInnen, häufig Flüchtlinge, gemeinsam mit Deutschen Obst und Gemüse anbauen. Ergänzt wird das Projekt durch Sprach- und Weiterbildungskurse, durch gemeinsames Kochen, gemeinsames Feiern von Festen und durch interkulturelle Umweltbildungsarbeit. In Deutschland existieren bereit 24 solcher Projekte, weitere 50 befinden sich im Aufbau. Die aktive Gestaltung der eigenen sozialen Umgebung hilft den MigrantInnen zum einen, sich selbst sozial und identisch in der neuen Umgebung wieder zu finden. Zugleich leisten sie damit bedeutende Beiträge zur Zivilgesellschaft.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Der Städtetag 58(2005)6, S. 33-34
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
3672