Internetrecht: zivilrechtliche Rahmenbedingungen des elektronischen Geschäftsverkehrs

Nach der Etablierung des Internet als Medium für private und geschäftliche Kommunikation werden auch die Rechtsfragen, die sich bei der Nutzung stellen, in ihrer Bandbreite sichtbar und beschäftigen zunehmend Rechtsprechung und Literatur. Das von den Mitarbeitern der Abteilung für Informations- und Immaterialgüterrecht des Instituts für Bürgerliches Recht, Handels- und Wertpapierrecht der Wirtschaftsuniversität Wien erstellte Skriptum behandelt die wichtigsten Rechtsfragen der Internetnutzung aus zivilrechtlicher Sicht. Ausgangspunkt ist die Perspektive desjenigen, der im Internet eine Präsenz aufbauen will und sich dabei mit zahlreichen rechtlichen Fragen konfrontiert sieht. Dazu gehören unter anderem: das Recht der Domain-Namen, Werbe- und Wettbewerbsrecht, Urheber- und Datenbankrecht im Kontext der digitalen Werknutzung (u.a. Schutz von Webseiten, digitale Privatkopie, Hyperlinks), Vertragsschluss und Verbraucherschutz im E-Commerce sowie die zivilrechtliche Haftung für Informationen, Providerverträge, Haftungsfragen bei Tauschbörsen, Internet-Auktionen und der rechtliche Schutz von DRM-Systemen. Ein Überblick über die Besonderheiten bei Finanzdienstleistungen, im elektronischen Zahlungsverkehr und Fragen zu Softwareverträgen runden das Skriptum ab. Da viele der rechtlichen Grundlagen des österreichischen Informationsrechts auf europäischen Richtlinien beruhen, kann dieser Band auch für Leser im gesamten deutschsprachigen Raum von Nutzen sein. Dazu trägt bei, dass bei vielen Fragen auch ein vergleichender Blick auf die Rechtslage und Judikatur in Deutschland geworfen wird. Das Skriptum richtet sich daher nicht nur an Studierende, sondern an alle Interessierten, die sich in dieser Materie einen Überblick verschaffen wollen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wien: Springer 2004; 264 S.
Jahr: 
2004
Bestellnummer: 
A 906 0 074