Mehr Gesundheit im Quartier

Mehr Gesundheit im Quartier

Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Gruppen wird angesichts der Tatsache, dass Armut ein beträchtliches Gesundheitsrisiko darstellt, immer bedeutender. Menschen mit geringer Qualifizierung, niedrigem Einkommen und niedrigem sozialen Status leben zumeist in benachteiligten Stadtteilen. Dementsprechend gilt es Stadtteilentwicklung und Gesundheitsförderung stärker als bisher gemeinsam zu betrachten. Allerdings gibt es bis dato kaum erprobte und evaluierte Strategien und Projekte, die beides unterstützen. Ausgehend von einem Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung und Bewertung gesundheitsfördernder Stadtentwicklungsprozesse versucht vorliegender Band darzustellen, wie Gesundheitsförderung auf Quartiersebene funktionieren kann. So wird u.a. ein einheitlicher Finanzierungstopf für stadtteilbezogene Gesundheitsförderung empfohlen und für einen gemeinsamen Aktionsrahmen für gesundheitliche Stadtentwicklung plädiert, um eine strategisch ausgerichtete Projektentwicklung zu gewährleisten. Nachdem in der Regel sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gesundheitlich besonders gefährdet sind, sei an dieser Stelle noch die DIFU-Arbeitshilfe „Kinder- und jugendbezogene Gesundheitsförderung im Stadtteil“ erwähnt.

erschienen in: 
Berlin: Edition DIFU 2010; 190 S.
ISBN: 
978-3-88118-472-4
Jahr: 
2010
Bestellnummer: 
A 614 247