Mobile Verwaltung ermöglicht besseren Bürgerservice

In dem Beitrag wird ein neuer Ansatz der bürgerorientierten Verwaltung vorgestellt. Die Verwaltung kommt zum Bürger. Beschrieben wird hierzu das seit November 2003 in zwei Berliner Bezirken laufende Projekt „Mobile Bürgerdienste/MoBÜD“, das die stationären Bürgerämter und die elektronischen Angebote gleichermaßen um diesen neuen Dienst ergänzen soll und damit insbesondere die Bürgergruppen anspricht, die die beiden erstgenannten Dienste nicht nutzen können (v.a. ältere und/oder kranke, jedenfalls wenig/nicht mobile Bürger). Zunächst werden in dem Beitrag einige Potenziale von mobilen Bürgerämtern und danach der aktuelle Stand des Projekts MoBÜD beschrieben. Demnach wurde bislang ein Schwerpunkt auf die Entwicklung und Erprobung des mobilen Bürgeramtsarbeitsplatzes (Technik) gelegt. Ergänzend wurden Testnutzer im Rahmen einer Begleitbefragung hinsichtlich der Akzeptanz des Dienstes, aber auch ihrer weiteren Bedarfe befragt. Die Befragung der Bediensteten als Anwender zeigte ebenfalls positive Ergebnisse. Insgesamt kann das Projekt als Basis für weitere Verwaltungsleistungen, wie beispielsweise im Umweltbereich, Baubereich, Soziale Arbeit, oder den verschiedensten Prüfdiensten dienen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Innovative Verwaltung 26(2005), 1-2, S. 19-21
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
3479