Nachhaltigkeit von politischem Handeln

 
  • Schaffung von Public Value

Zentrale Aspekte und strategische Konsequenzen am Beispiel der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft

Studie:  Schaffung von Public Value.pdf

Im Auftrag des Österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband und der Wohnbauförderungsabteilungen der Bundesländer.

Wohnen ist ein Schlüsselfaktor für den gesellschaftlichen und territorialen Zusammenhalt. Der demografische Wandel, die wirtschaftlichen Veränderungen als Folge der Wirtschaftskrise 2008 und die zunehmende ArbeitnehmerInnenmobilität wirken sich sowohl auf die Wohnbedürfnisse als auch auf die Wohnansprüche aus. Zugang zum Arbeitsmarkt und zu (öffentlichen) Verkehrsmitteln sowie Dienstleistungen und nicht zuletzt die Schaffung einer lebenswerten Umwelt haben folglich großen Einfluss auf den Bereich „Wohnen“. Da es beim Wohnungswesen also nicht bloß um Gebäude, sondern um Gebiete und Gemeinschaften geht, in denen wir leben, ist davon auszugehen, dass sich hier ein gesellschaftlicher Mehrwert zusätzlich zum eigentlichen Nutzen der Wohnbedarfsbedeckung manifestiert.

Diesen gesellschaftlichen Mehrwert (Public Value) - auch unter dem Aspekt des „Wert schöpfenden Staates“ – anhand der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft herauszuarbeiten, ist Ziel dieses Projektvorschlags.

Die zentralen Projektfragen lauten folgendermaßen:

• Wie lässt sich Public Value für die gemeinnützige Wohnungswirtschaft definieren?

• Welche Rolle spielt in diesem Kontext die Wohnbauförderung in Österreich?

• Inwieweit tragen die gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV) und die Länder als Förderungsgeber zum Public

Value der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft bei?

• Wie können die Projektergebnisse für die zukünftigen Strategien der GBV und der Länder im Bereich der

Wohnungspolitik genützt werden?