Reformperspektiven im öffentlichen Finanzmanagement

Der österreichische Finanzausgleich ist durch Planbarkeit, Stabilität sowie durch Konsens zwischen den Finanzausgleichspartnern und durch nur schrittweise Veränderungen gekennzeichnet. In diesem Beitrag werden die Erkenntnisse einer Tagung zusammengefasst. Die Wissenschaftler sehen die Ansatzpunkte für eine Reform in einer stärkeren Dezentralisierung, dem Abbau von Transfers, der Stärkung der nach geordneten Ebenen und mehr Transparenz und Flexibilität im Mitteleinsatz. Für Österreich heißt dies konkret: mehr Steuerautonomie für Länder und Gemeinden, weniger Transfers, eine Stärkung des Aufkommensprinzips sowie verbesserte Steuerungsinstrumente im öffentlichen Finanzmanagement.

erschienen in: 
Österreichische Gemeinde-Zeitung 72(2006)3, S. 17-20
Jahr: 
2006
Bestellnummer: 
3737