Rekommunalisierung – empirische Belege und Einordnung in den ökonomischen und rechtlichen Bezugsrahmen

Kann tatsächlich von einer Renaissance der kommunalen Leistungserbringung – mehr Staat, weniger Privat – gesprochen werden? Der Autor geht der Frage nach, ob dieser Trend tatsächlich nachweisbar ist und beschäftigt sich zudem mit Erfolgsfaktoren für eine Entscheidung, ob eine Aufgabe durch die Stadt/Gemeinde oder besser durch einen Dritten erbracht werden kann. Jedenfalls hat das Rückbesinnen auf die kommunale Leistungserbringung in den letzten Jahren wieder eine größere Wertschätzung erfahren. Dies ist jedoch je Leistungsbereich – Energieversorgung, Abfallentsorgung etc. – auf unterschiedliche, sektorspezifische Umstände zurückzuführen (z.B. Auslaufen von Konzessionsverträgen). Vielfach entstehen erst daraus Überlegungen zu optionalen Lösungen, ob nicht durch eine andere Form der Leistungserbringung eine wirtschaftlichere Verwendung von Steuergeldern erreicht werden kann.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Verwaltung & Management 18(2012), 1, S. 21-33
Jahr: 
2012
Bestellnummer: 
4565-2