Rethinking performance measurement

Buchumschlag

Bilden Leistungsmessungssysteme (LMS) tatsächlich jene Sachverhalte ab, welche zur langfristigen Organisationssteuerung geeignet sind? Der Autor negiert diese Frage und argumentiert, dass vielfach die Quintessenz dessen, was Organisationen ursächlich messen wollen (zukünftige Rückflüsse, langfristige Marktfähigkeit), auf Basis mangelhafter Datenvalidität (vergangenheitsorientiert) nur wenig zufrieden stellend abgebildet werden kann. Entsprechend wird eine neue Denkweise und damit einhergehend ein, auf einer Prozesskostenrechnung basierendes, Rentabilitätsmodell vorgeschlagen, welches versucht, den Konnex zwischen einzelnen Unternehmensaktivitäten und deren Auswirkungen auf die Profitabilität bei einzelnen KundInnen herzustellen. Obwohl der Autor anschaulich darstellt, worin zentrale Ineffizienzen in existierenden LMS liegen, bleibt er bei Erörterung der neuen Logik teilweise vage in seinen Ausführungen und lässt zahlreiche Fragen der komplexen Modelllogik offen. Zudem ist anzunehmen, dass aufgrund spezifischer Voraussetzungen an die Produktbeschaffenheit der potenzielle Adressatenkreis deutlich einschränkt wird, wobei öffentliche Verwaltungsorganisationen mit differenzierten Finanzierungsstrukturen den definierten Anforderungen wohl kaum gerecht werden (können).

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Cambridge: Cambridge Univ. Press 2009, 202 S.
ISBN: 
978-0-521-81243-6, 978-0-521-10326-8
Jahr: 
2009
Bestellnummer: 
A-710-227