Interkommunale Zusammenarbeit

Die österreichischen Gemeinden sind schon seit längerer Zeit mit steigenden Leistungsanforderungen bei tendenziell sinkenden eigenen Einnahmen konfrontiert, wobei der Anteil jener Gemeinden, die ihren ordentlichen Haushalt nicht mehr ausgleichen können und daher auf Zuschüsse des Landes angewiesen sind, steigt. Der vorliegende Beitrag widmet sich, ausgehend von der Verbreitung der interkommunalen Zusammenarbeit in Oberösterreich, den Kooperationszielen und Erfolgsfaktoren, die der Autor zwischen der Selektions-, Gestaltungs-, Betriebs- und Evaluationsphase differenziert. Gestaltungsempfehlungen werden für die interkommunale Kooperation als Organisationsalternative, den Start einer solchen Zusammenarbeit, den Betrieb und die Steuerung sowie die Förderung der IKZ gegeben.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Das öffentliche Haushaltswesen in Österreich 48(2007), 1-2, S. 45-61
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
4043