KDZ-Jahresbericht 2025: Aufbruch

Aufbruch ist für uns 2025 mehr als ein Motto. Es steht für die Haltung, Krisen nicht nur zu bewältigen, sondern als Chance zu nutzen, neu zu denken und neue Wege zu gehen. Das hat das KDZ im vergangenen Jahr geprägt, in der Arbeit mit Städten sowie Verwaltungen und Betrieben aus Bund, Ländern und der EU und ebenso in unseren Beiträgen zur öffentlichen Debatte über Verwaltungs- und Strukturreformen.

2025 haben wir zahlreiche Städte und Gemeinden österreichweit begleitet und damit finanzielle Spielräume unterstützt, durch systematische Analysen, rasch umsetzbare Maßnahmen und eine vertiefende Produkt- und Leistungskritik. 

Parallel dazu brachten wir unsere Expertise in Reformfragen konsequent ein und unterstützten die österreichische Reformpartnerschaft. Wir erarbeiteten Vorschläge zur Stabilisierung der Gemeindefinanzen, bereiteten komplexe Transferbeziehungen verständlich auf und waren in Medien und Fachöffentlichkeit präsent. Ein besonderer Höhepunkt war eine Impulskonferenz zu Konsolidierungspotenzialen im Bundesstaat, die Wissenschaft und alle staatlichen Ebenen an einen Tisch gebracht hat. 

„Aufbruch“ bedeutet für uns nicht nur neue Themen und Zugänge, sondern auch Veränderung in der Organisation. Mit der Pensionierung von Peter Biwald endet eine prägende Ära in der KDZ-Geschäftsführung. Für sein langjähriges Engagement und seinen Einsatz für die kommunale Praxis danken wir sehr herzlich. Zugleich beginnt ein neues Kapitel. Ein neues Team übernimmt Verantwortung und gestaltet die Zukunft des KDZ mit dem Anspruch, Bewährtes zu bewahren und Neues entschlossen voranzutreiben. 

„Aufbruch“ heißt auch, Innovationen gezielt nutzbar zu machen. Wir modernisieren Steuerungs- und Vergleichsinstrumente, entwickeln Qualität und Wirkung
weiter und geben Orientierung, wenn Rahmenbedingungen unsicher sind. Das reicht von neuen datenbasierten Zugängen bis zur Weiterentwicklung von CAF und digitalen Unterstützungsangeboten. Ein konkretes Beispiel dafür ist das Benchmarking auf www.offenerhaushalt.at als modernes Vergleichsinstrument, das neue Möglichkeiten für Transparenz und einen fundierten Vergleich schafft. 

Dieser Jahresbericht zeigt, wie wir 2025 gearbeitet haben, lösungsorientiert, partnerschaftlich und mit klarem Blick auf Umsetzbarkeit. Er macht deutlich, dass Aufbruch und Konsolidierung kein Widerspruch sind, denn oft entsteht Neues gerade dann, wenn Ziele, Prozesse und Leistungen unter knappen Ressourcen geschärft werden müssen. 

Unser Dank gilt allen Mitarbeitenden, Mitgliedern und Partnerorganisationen, die diesen Weg mittragen. Sie tun das mit Expertise, Vertrauen und der Bereitschaft,
auch in schwierigen Zeiten gemeinsam zu gestalten. In diesem Sinn verstehen wir Aufbruch als Einladung. Lassen Sie uns die Herausforderungen weiterhin als Chance nutzen und gemeinsam an einem leistungsfähigen, resilienten und zukunftsorientierten öffentlichen Sektor arbeiten.

Milluks Kerstin
Kerstin Milluks | Bundesministerium für Inneres (Deutschland)
Die CAF-Webinare und die Kooperation mit dem KDZ haben uns dabei sehr unterstützt, das Qualitätsnetzwerk der öffentlichen Verwaltung in Deutschland zu stärken.
Petra Holl
Amtsleiterin Petra Holl | Oberalm
Die Teilnahme an Seminaren des KDZ bedeutet für meine Mitarbeiter*innen und mich, gut vorbereitet auf die Herausforderungen der täglichen Arbeit zu sein.
Mag. Thomas Wolfsberger
Mag. Thomas Wolfsberger | Finanzdirektor der Stadt St. Pölten
Das KDZ und die Stadt St. Pölten arbeiten seit vielen Jahren bei Projekten erfolgreich zusammen. Wir setzen bei vielen Fachfragen auf die Expertise des KDZ.

Leistungen

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Public Management Consulting

Unsere Schwerpunkte

  • Haushaltsanalysen und kommunales Finanzmanagement
  • Steuerungs- und Managementsysteme
  • Organisationsentwicklung
  • Personalmanagement und Führungskräfteentwicklung
  • Strategieentwicklung und Innovationsberatung
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Europäische Governance und Städtepolitik

Unsere Schwerpunkte

  • Internationaler Know How Exchange und Capacity Building
  • Städtepolitik in Europa
  • CAF-Zentrum und Verwaltungsreform
  • Offene Daten
  • Wissensmanagement und Vernetzung