Presseaussendung

Städtebund/KDZ: Gemeindefond Österreich - Ukraine (A4U) gestartet

Städtebund/KDZ: Gemeindefond Österreich - Ukraine (A4U) gestartet

Utl.: Erste Ausschreibung unterstützt 5 bis 10 Partnerschaften

Wien, 07.04.2026 – Mit dem Gemeindefond Österreich - Ukraine (A4U) startet ein neues Förderprogramm zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen österreichischen und ukrainischen Städten und Gemeinden. Ziel ist es, ukrainische Kommunen beim Wiederaufbau zu unterstützen und ihre Entwicklung im Kontext der europäischen Integration zu begleiten. Im Rahmen des Programms wurde nun die erste Ausschreibung (Call for Proposals) geöffnet. 

Der Gemeindefond Österreich - Ukraine (A4U) ist ein internationales Kooperationsprojekt, das von 2025 bis 2027 läuft und ukrainische Gemeinden durch Partnerschaften mit österreichischen Gemeinden stärkt. Es schafft Räume für Austausch, Lernen und praktische Zusammenarbeit, um die Dezentralisierung, den Kapazitätsaufbau und den Weg der Ukraine zur EU-Integration zu unterstützen.

Gesucht werden gemeinsame Projektvorhaben von österreichischen und ukrainischen Gemeinden sowie kommunalen Partnerorganisationen. Die Projekte müssen von beiden Partnern gemeinsam umgesetzt werden, wobei österreichische Partner als Lead Partner fungieren. Neben bestehenden Partnerschaften sind auch neue Kooperationen ausdrücklich erwünscht. Städte und Gemeinden ohne Partner werden beim Aufbau geeigneter Kooperationen unterstützt. 

Gefördert werden in der ersten Ausschreibung 5 bis 10 Partnerschaften mit jeweils bis zu 50.000 Euro. Die Projektlaufzeit beträgt 6 bis 10 Monate. Unterstützt werden unter anderem Kosten für fachliche Expertise, Reisen sowie Übersetzungsleistungen. 

Im Fokus stehen praxisorientierte Projekte mit konkretem Mehrwert für die kommunale Praxis, etwa in den Bereichen Verwaltung, kommunale Dienstleistungen, Digitalisierung, nachhaltige Stadtentwicklung oder EU-Integration. Ziel ist es, über den direkten Austausch tragfähige und übertragbare Lösungen zu entwickeln. 

Der Call richtet sich an Städte und Gemeinden sowie kommunale Einrichtungen, NGOs oder weitere Organisationen mit engem Bezug zur kommunalen Ebene. 

Die Einreichfrist endet am 15. Mai 2026.

Weitere Informationen zum Projekt, der Ausschreibung sowie die Einreichunterlagen finden Sie unter: https://www.municipalexchangea4u.eu.

Das Projekt wird vom KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung umgesetzt und von der Österreichischen Entwicklungsagentur (ADA) im Rahmen von International Partnerships Austria und dem Österreichischen Städtebund finanziert. A4U ist Teil von U-LEAD with Europe - eine Multi-Geber-Maßnahme der EU und ihrer Mitgliedstaaten Deutschland, Dänemark,  Frankreich, Österreich, Polen und Slowenien.

Milluks Kerstin
Kerstin Milluks | Bundesministerium für Inneres (Deutschland)
Die CAF-Webinare und die Kooperation mit dem KDZ haben uns dabei sehr unterstützt, das Qualitätsnetzwerk der öffentlichen Verwaltung in Deutschland zu stärken.
Petra Holl
Amtsleiterin Petra Holl | Oberalm
Die Teilnahme an Seminaren des KDZ bedeutet für meine Mitarbeiter*innen und mich, gut vorbereitet auf die Herausforderungen der täglichen Arbeit zu sein.
Mag. Thomas Wolfsberger
Mag. Thomas Wolfsberger | Finanzdirektor der Stadt St. Pölten
Das KDZ und die Stadt St. Pölten arbeiten seit vielen Jahren bei Projekten erfolgreich zusammen. Wir setzen bei vielen Fachfragen auf die Expertise des KDZ.

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