Die Studie gibt einen Überblick über Maßnahmen, Herausforderungen und Weiterentwicklungsoptionen für eine wirksamere Bekämpfung von Energiearmut in Städten. Die Ergebnisse zeigen, dass Städte häufig erste Anlaufstellen für betroffene Haushalte sind und bereits zahlreiche finanzielle, beratende und technische Unterstützungsangebote bereitstellen, jedoch mit steigenden Anfragen und begrenzten Ressourcen konfrontiert sind. In der Studie werden Weiterentwicklungsoptionen aus Sicht von Städten herausgearbeitet, wie etwa eine stärkere gesamthafte Strategie zur Bekämpfung von Energiearmut, eine bessere Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, klar definierte Zuständigkeiten sowie eine verbesserte Datengrundlage zur zielgerichteten Identifikation betroffener Haushalte. Zu nennen sind weiters eine stärkere Verknüpfung von sozial- und energiepolitischen Maßnahmen sowie ein stärker präventiv ausgerichtetes Fördersystem.
Infos zur Studie
AutorIn
Hochholdinger, Nikola
Jonas, Marion
Mitterer, Karoline
HerausgeberIn
KDZ
Jahr
2024
Schlagwort
Energie