Der Gemeindefinanzbericht 2026 analysiert die finanzielle Entwicklung der österreichischen Gemeinden von 2015 bis 2024 und gibt einen Ausblick bis 2029. Ein Schwerpunktkapitel widmet sich den finanziellen Effekten der Gemeindefusionen in der Steiermark.
Im Zentrum des Berichts stehen die Analyse von Einnahmen, Ausgaben, Investitionen, Verschuldung sowie die Vermögenslage der Gemeinden. Der Bericht zeigt, dass sich die finanzielle Situation zuletzt verschlechtert hat, da die Ausgaben stärker steigen als die Einnahmen. Trotz sinkender Spielräume bleiben die Investitionen hoch, was zu einer steigenden Verschuldung führt. Wesentliche Treiber sind steigende Kosten in Bereichen wie Personal, Soziales, Gesundheit und Kinderbetreuung. Zudem werden Unterschiede zwischen Bundesländern und Gemeindegrößen sowie die Auswirkungen des Transfersystems analysiert. Abgerundet wird der Bericht durch eine Prognose der Gemeindefinanzen und konkrete Handlungsoptionen für die Zukunft.