Die finanzielle Lage der Städte und Gemeinden bleibt angespannt: Zwar konnten durch Konsolidierungsmaßnahmen wie Einsparungen im laufenden Betrieb und Anpassungen bei Gebühren erste Verbesserungen erzielt werden, eine nachhaltige Erholung ist jedoch nicht in Sicht. In dieser Folge von KDZ im Dialog spricht Siegfried Fritz mit Alexander Maimer über die aktuelle Gemeindefinanzprognose und zeigt auf, dass die bestehenden Maßnahmen den Abwärtstrend zwar bremsen, aber nicht umkehren können. Gleichzeitig öffnet sich die Schere zwischen steigenden Ausgaben – etwa für Personal und Umlagen – und den Einnahmen weiter.
Zunehmend unter Druck geraten auch die kommunalen Investitionen: Viele Projekte werden verschoben oder reduziert, was kurzfristig entlastet, langfristig jedoch Risiken für Infrastruktur, Klimaanpassung und regionale Entwicklung mit sich bringt. Die Folge macht deutlich, dass Städte und Gemeinden an strukturelle Grenzen stoßen. Ohne Reformen durch Bund und Länder – etwa bei der Grundsteuer oder der Finanzierung von Umlagen – bleibt lediglich eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau mit spürbaren Auswirkungen auf Leistungen und Angebote vor Ort.
Hören Sie im Podcast weiters, welche konkreten Reformmaßnahmen erforderlich sind, welche Szenarien die Prognose aufzeigt und welche Handlungsspielräume Gemeinden künftig noch haben.