Press release

NEU: Noch mehr Transparenz in den Gemeindebudgets

Die Transparenzplattform des KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung www.offenerhaushalt.at wurde einem Relaunch unterzogen und bietet nun noch mehr Transparenz für die österreichischen Gemeindefinanzen.

Die bisherigen Funktionen und Visualisierungen (z.B. Subventionschecker, Transfer- und Förderbericht) wurden vollständig auf die Anforderungen der Haushaltsreform (VRV 2015) umgestellt und neue Funktionen implementiert. Erstmals wird das Vermögen einer Gemeinde mit dem Vermögenshaushalt ähnlich einer Bilanz dargestellt und auch die Finanzdaten der Gemeinden gegliedert nach Ländern und Bezirken sind öffentlich einsehbar. Die neue Mehrjahresansicht liefert außerdem einen Überblick über die Entwicklung der Finanzdaten jeder freigeschalteten Gemeinde von 2013 bis 2021. Aktuell stellen bereits mehr als 1.200 Städte und Gemeinden, d.h. knapp 60 Prozent, ihre Gemeindefinanzdaten transparent der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Transparenzplattform www.offenerhaushalt.at wurde im Oktober 2013 mit den Pilotgemeinden Salzburg (S) und Engerwitzdorf (OÖ) gestartet. Seitdem erfuhr die Plattform laufend Verbesserungen und wurde um zahlreiche aussagekräftige Funktionen und Visualisierungen (z.B. KDZ-Quicktest, Subventionschecker, Transfer- und Förderbericht) erweitert. Anfang 2020 wurde die Plattform vollständig auf die Anforderungen der Haushaltsreform (VRV 2015) umgestellt. Diese Umstellung beinhaltet auch den Drei-Komponenten-Haushalt, der den Finanzierungshaushalt, den Ergebnishaushalt und nun auch den Vermögenshaushalt beinhaltet. Das umfangreiche Angebot zur Visualisierung und Darstellung der Gemeindefinanzdaten nutzen mittlerweile 1200 von 2095 österreichischen Städten und Gemeinden und Wien.

Diese teilen sich auf die Bundesländer wie folgt auf:

Burgenland: 75 von 171

Kärnten: 52 von 132

Niederösterreich: 383 von 573

Oberösterreich: 359 von 438

Salzburg: 75 von 119

Steiermark: 91 von 287

Tirol: 102 von 279

Vorarlberg: 62 von 96

Wien: 1 von 1

Die neuen Funktionen im Detail

Vermögenshaushalt

Der Vermögenshaushalt ist Teil des Drei-Komponenten-Haushalts, welcher durch die Haushaltsreform (VRV 2015) für Städte und Gemeinden neu entstanden ist. Der Vermögenshaushalt stellt ähnlich einer Bilanz mit den Daten aus dem Rechnungsabschluss das Vermögen einer Gemeinde anhand einer Aktivseite (Vermögen einer Gemeinde) und einer Passivseite (Eigenmittel und Fremdmittel) dar. Die Differenz ist das Nettovermögen (Eigenkapital).

Finanzdaten der Gemeinden gegliedert nach Ländern und Bezirken

Seit kurzem stehen auf www.offenerhaushalt.at auch die summierten Werte aller Gemeinden Österreichs zur Verfügung, unabhängig davon, ob die Gemeinde ihre Daten auf offenerhaushalt.at freigeschalten hat oder nicht. Dies ist einerseits für Gemeinden wichtig, wenn Sie sich selbst einschätzen wollen, andererseits auch für einen gesamthaften Überblick (z. B. was geben alle Gemeinden Österreichs für Kultur aus?). Auf der Startseite können Sie im Suchfeld nach summierten Werten suchen, indem Sie einfach z. B. den Namen eines Bezirks oder eines Bundeslandes eingeben. Die summierten Werte sind jeweils so dargestellt, als wären es Gemeinden. Also mit Übersichtsseite, dem Drei-Komponenten-Haushalt und auch der Mehrjahresansicht.

Mehrjahresansicht

Die Darstellung von Finanzdaten über mehrere Jahre ist eine wichtige Funktion, um deren Entwicklung beurteilen zu können. Mittels kleinen Liniendiagrammen kann die Entwicklung in allen zehn Gruppen auf einmal von 2013 bis 2021 angezeigt werden.

Die Transparenzplattform www.offenerhaushalt.at wird unterstützt von der Bank Austria, dem Österreichischen Städtebund, dem Österreichischen Gemeindebund und K5 Kommunalmanagement.

Nähere Informationen zu den neuen Funktionen finden Sie unter www.kdz.or.at und www.offenerhaushalt.at.

Peter Biwald
Mag. Peter Biwald - Managing director
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Thomas Prorok
Thomas Prorok - Deputy Managing Director
In the book "Transforming Public Administration with CAF" we bring together more than 30 international authors who describe their experience with CAF.
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